Neues: aus der Gemeindevertretung     JHV der Feuerwehr: Sülfeld     FF Tönningstedt: Bericht aus der JHV
 

Der Ortsteil Petersfelde – aus der Geschichte der Gemeinde Sülfeld

Die Gemeinde Sülfeld besteht heute aus den drei offiziellen Ortsteilen:
Tönningstedt, Borstel und Sülfeld.

Zu Sülfeld gehört auch, etwas abseits, auf halber Wegesstrecke nach Elmenhorst unmittelbar an der Kreisgrenze zu Stormarn gelegen, Petersfelde.

Es ist heute eine Ansammlung von Wohngebäuden, im letzten Jahrhundert gab es hier noch mehrere landwirtschaftliche Betriebe und einen Hühnerhof. Die Siedlungsanfänge von Petersfelde, übersetzt Feld des Peter oder Zum Felde des Peters sind bislang noch unbekannt, obwohl es sich um eine junge Ansiedlung handelt. Nach den detaillierten Überlieferungen des Sülfelder Pastors Peter Hagen, 1628 bis 1681, hat dort, im heutigen Petersfelde, noch niemand gesiedelt. Auch die exakte Karte der Sülfelder Gemarkung nach Barner von 1763 sowie die Borsteler Gutskarte von Walbaum 1779 zeigen noch keine Anzeichen einer dort befindlichen Siedlung. Erst 1856 weist die Landes - Topografie von Schröder – Biernatzki auf den Siedlungsort Petersfelde bei Sülfeld hin. Die Topografie des Herzogtums Holstein von Henning Oldekop, Kiel 1908, nennt unter Sülfeld mehrere ausgebaute Stellen von Viertelhufnern und Kätnern; so für Petersfelde 6 Stellen. Nach Kriegsende führte Landwirt Willi Hinsch aus Petersfelde als Bürgermeister die Geschicke der Gemeinde Sülfeld.

Heute verbindet man mit Sülfeld – Petersfelde meist den dort befindlichen Golfplatz.

Gemeindearchiv Sülfeld
Ulrich Bärwald

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